In dieser Stadt gab es zahlreiche architektonische Denkmäler aus alten Zeiten. Dazu gehören unter anderem das Mausoleum Chanoglan (17. Jh.), die Karwansarei (18. Jh.) im Dorf Schahbulag, die Moschee (17. Jh.), der Palast und das Mausoleum von Panachali Chan, das Mausoleum „Gutlu Chadscha Musaoglu“ (14. Jh.). Im Dorf Chatchintürbetli befinden sich zudem zwei Mausoleen und eine weitere Moschee im Dorf Papravend, sowie der Höhlentempel am nördlichen Abhang des Berges Bosdag aus der christlichen Periode von Kaukasisch-Albanien etc.

Die Stadt Agdam bildet das administrative Zentrum der gleichnamigen Region. Sie liegt 362 km von Baku entfernt. Agdam gilt auch als eine der größten Städte in der Karabach-Ebene. Die türkischen Stämme bauten in den Ebenen oft kleine Festungen zum Schutz gegen ihre Feinde. In der alttürkischen Sprache bedeutet das Wort „Agdam“ auch gleichzeitig „kleine Festung“. Später bekam das Wort „Agdam“ eine andere Bedeutung, die mit den modernen Begriffen für „hell“ oder „weiß“ übereinstimmt. Dieser Bedeutungswandel ist auf den Aufbau eines Hauses aus weißem Stein durch Panachali, einem der Chans von Karabach, im 18. Jh. zurückzuführen. Es stellte insgesamt sogar einen ganzen Komplex aus harmonischen Gebäuden – Imaret – aus weißem Stein dar.

In Agdam gabt es ein sehr ungewöhnliches Museum – das Brotmuseum. Dort werden einzigartige Exponate zusammengetragen: archäologische Funde, die mit Brot und dem Getreideanbau im Zusammenhang stehen, darunter versteinerte Körner, Reibmühlen, Handmühlen, Geschirr, alte Bücher und Schriften, zahlreiches Informationsmaterial zur Entwicklung des Ackerbaus und entsprechende Werkzeuge der Bauern.

Man sollte erwähnen, dass die Naturlandschaft, die historisch-architektonischen Denkmäler, die durch Armenier besetzt sind, zerstört wurden.

Agdam ist Hiroshima des Kaukasus

   

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