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IPS Alumni-Konferenz in Moskau

Vom 26. bis 29. Mai 2015 fand in Moskau zum ersten Mal die regionale IPS-Konferenz statt, wobei diese durch IPS-Alumni aus Russland organisiert wurde. Die Konferenz tagte im Hotel Cosmos, Prospekt Mira 150, 129366 Moskau, Russland. An der Konferenz nahmen sowohl Stipendiatinnen und Stipendiaten aus neun verschiedenen Ländern, sowie Gäste aus dem Deutschen Bundestag (Frau Saskia Leuenberger, Leiterin des Referates WI 4, Frau Dolores Stamer und Herr Dr. Utkin, Leiter des Referates für strategische Abschätzungen des Zentrums der Situationsanalyse bei der Russischen Akademie der Wissenschaften) teil.

Im Mittelpunkt der Diskussion mit dem Motto „Vertrauensvoll kommunizieren und Brücken bauen“ standen aktuelle Fragen zu zwischenstaatlicher Integration sowie zu politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen die Staatsbürger im sogenannten „postsowjetischen Raum“ konfrontiert werden.

Am Tag der Anreise, dem 26. Mai, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 20:00 Uhr vom Organisationskomitee (bestehend aus Alexandr und Julia) inoffiziell begrüßt. Während der Begrüßung hatte jeder die Gelegenheit, sich vorzustellen und bereits vorab einige nützliche Informationen über die Konferenz zu erhalten.

Am nächsten Tag wurde die Konferenz von Dmitry Androssov eröffnet.

Dmitry Androssov

Sie bestand aus vier Panels und zehn Hauptschwerpunkten (Tops 1-10). Die beiden ersten Toppunkte enthielten die folgenden Themen:

1. Russischsprachige Minderheit in Estland – ihr Status und ihre Sprache. Die ungelösten Fragen im postsowjetischen Estland

(Referentin: Lilian Pungan)

2. Identität als Druckmittel – warum ändern sich die Forderungen der russischsprachigen Bevölkerung in Estland über die Zeit?

(Referentin: Annika Kaabel)

Top-3

Lettland als ein postsowjetisches Wunder, das es bis an die Spitze Europas geschafft hat

(Referentin: Kristine Markus)

Top-4

Litauen 25 Jahre nach dem Ende der Okkupation: Andauernde Bedrohung aus dem Osten (Referentin: Laura Tatarelyte)

Top-5

Europäischer Weg Georgiens – Herausforderungen nach dem Assozierungsabkommen mit der EU

(Referent: Tornike Darjania)

Top-6

Die Europäische Union und die Eurasische Wirtschaftsunion: Sollte man sich für eine der beiden entscheiden, lieber neutral bleiben oder mit beiden zusammenarbeiten? (Republik Moldau)

(Referenten: Vladimir Gilca, Oxana Cubasov)

Top-7

Europäische und eurasische Integration: ein Blick aus Moskau

(Referent: Dr. Utkin)

Top 8-9

Kasachstan in der Eurasischen Union: Vorteile und Herausforderungen

(Referentin: Mariya Yevdakova und Aliya Zhussupova)

Integration Armeniens in die Eurasische Wirtschaftsunion

(Referenten: Nare Matevosyan, Tamara Manoukian)

Top-10

Europäischer Umgang mit Separatismus: Vergleich des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach mit der Ukraine-Krise

(Referenten: Asif Masimov, Ziyaddin Aslan, Zamin Azizov)

Im Rahmen dieser Konferenz fand der Empfang in der Botschaft der Bundesrepublik in der Russischen Föderation statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten u.a. das GULAG-Museum, konnten die Stadt besichtigen und hatten zudem die Möglichkeit, russische Speisen im Restaurant „Grabli“ zu testen.

Darüber hinaus diskutierten die ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Bundestages zukünftige Projekte, sowie die Zusammenarbeit und Fortsetzung der regionalen Konferenzen.

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