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TIBET – GLAUBEN, GESTEN UND GEBETE

Lhasa ist die Hauptstadt der autonomen Region Tibet und zugleich einer der heiligsten Orte für das tibetische Volk. Die Dokumentation zeigt einen Tag im Leben der Tibeter und lässt deren besondere spirituelle Bräuche hautnah miterleben. Zum Beispiel eine Luftbestattung nach alten überlieferten Riten, bei der der Körper des Verstorbenen den Geiern überlassen wird. Die Dokumentation begleitet auch eine Frau, die vor fünf Jahren nach Lhasa gepilgert ist und seither ihr ganzes Dasein der Spiritualität widmet. Außerdem folgt die Kamera einer Gruppe von Nonnen auf ihrem Weg nach Lhasa: Die Gruppe kommt nur langsam voran, da sich die Pilger traditionell nach jedem dritten Schritt mit der vollen Länge ihrer Körper auf den Boden werfen.
Die Dokumentation erläutert außerdem, warum die Tibeter an Wiedergeburt glauben: Sie sind davon überzeugt, dass sie durch Gebete und Verehrung ihr eigenes Leid und das Leid der Menschheit bekämpfen können. Dem Zuschauer wird Einblick in eine Welt gewährt, in der die Religion fester Bestandteil des Alltags ist, und in der Glaube und Spiritualität oft die einzige Lebensgrundlage darstellen.