• Chodschali – Die blutende Wunde Aserbaidschans. (Warum Verschweigen keine Lösung ist)

    Matthias Wolf Sprachwissenschaftler und Lehrer (Potsdam) <p style="text-align: right;"><a href="https://www.alumniportal-aserbaidschan.de/2020/02/25/chodschali-die-blutende-wunde-aserbaidschans-warum-verschweigen-keine-losung-ist/?fbclid=IwAR2bL6Z92vG4rZVKe12zDd70YvGWttVyEyuf2w6pLDJmVJjUcX4HxkhtOdw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fürs Alumniportal Aserbaidschan </a></p> Ende Februar 1992: Mit russischer Unterstützung marschieren armenische Truppen in einer Nacht- und- Nebel-Aktion in eine Kleinstadt ein und ermorden über 600 unbewaffnete Zivilisten. Unter den Opfern befinden sich fast ausschließlich Frauen, Kinder und Alte. Von einem militärisch- strategischen Hintergrund ist also nicht auszugehen. Stattdessen geht es um eine Annektion. Seit den frühen 1920er-Jahren per Dekret des Obersten Sowjets in Moskau zu Aserbaidschan gehörte und schon immer von beiden Ethnien diesseits und jenseits der aserbaidschanisch-armenischen Grenze bewohnt wurde, soll nach dem Willen der neuen armenischen Regierung zum Staatsgebiet Armeniens zugeschlagen werden. Obwohl auch nach der…

  • Chodschali- warum Armenien zu seinen Verbrechen stehen muss.

    Am 22. Februar 2020 versammelten sich am Nachmittag auf dem Pariser Platz in Berlin rund eintausend Teilnehmer, um dem Jahrestag des Chodschali-Massakers zu gedenken. In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992 griffen armenische Einheiten die aserbaidschanische Stadt Chodschali an, wobei Zivilisten auf brutale Weise ermordet wurden. Die armenischen Einheiten übten das Attentat mithilfe des 366. motorisierten russischen Schützenregiments aus. Infolge dieses grauenvollen Massakers gab es 613 Todesopfer, darunter befanden sich 106 Frauen und 63 Kinder. Von 1275 Geiseln sind 150 bis heute spurlos verschwunden.   Diese Ereignisse werden von der Seite Aserbaidschans als Völkermord bezeichnet, da die armenischen Einheiten die kleine Stadt Chodschali komplett ausgelöscht haben. Ob…

  • Massaker von Chodschali – Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    https://youtu.be/xwgp-8mEJ1oDas Massaker von Chodschali gilt als eines der größten Gräueltaten gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert. In der Nacht von 25. auf 26. Februar 1992 stürmten armenische Einheiten mit Hilfe des 366. motorisierten russischen Schützenregiments die Stadt Chodschali in Bergkarabach und ermordeten in nur einer einzigen Nacht 613  aserbaidschanische Zivilisten. Unter den Getöteten befanden sich 106 Frauen und 63 Kinder.  Es war kein gewöhnliches Massaker, sondern ein Akt des Genozids. Gefolgt von ihrem tiefsitzenden Hass auf Aserbaidschaner verfolgte die armenische Seite ein klares Ziel, die gesamte Stadt von der Landkarte zu tilgen. Die unschuldigen Bewohner von Chodschali wurden auf kaum vorstellbare Art und Weise massakriert.  Die russische Menschenrechtsorganisation “Memorial” berichtete von mehreren Dutzend Ermordeten, die entweder skalpiert oder denen die…

  • Das Massaker von Chodschali

    TAZ (Tageszeitung Berlin) 7.03.1993 : „….Die Totenhallen der Moschee von Agdam sind letzte Stätte für die Opfer der Barbarei. Von Kugeln zerfetzte Kinder, Menschen deren Augen nach dem Tod ausgestochen wurden, Frauenleichen, deren erfrorene Finger nachträglich abgeschnitten wurden, um Ringe zu plündern- Hocali ist ein Synonym für Barbarei…“

  • Chodschali Berlin © masimovasif.net

    Chodschali-Demo in Berlin

    CHODSCHALI-DEMO IN BERLIN Vom 25. auf den 26. Februar 1992 haben armenische Truppen mit Unterstützung von Einheiten des 336. russischen Motorschutzenregiments die aserbaidschanische Stadt Chodschali vernichtet. Kampfwagen der Infanterie und Panzerfahrzeuge zerquetschten die Einwohner der Stadt. Sie erschossen alte, Frauen und Kinder aus unmittelbarer Nähe, sie skalpierten Kriegsgefangene, rissen ihnen die Fußnägel heraus, den Toten stachen sie die Augen aus, schnitten ihnen die Ohren ab; die einzige Schuld der Leute bestand darin, dass sie Aserbaidschaner waren… Im ausgehenden 20 Jahrhundert wurde Chodschali (Hocali) zum Symboder Grausamkeit des Menschen am Menschen. weiterlesen… https://www.youtube.com/watch?v=Ckm2hMzKJDY&feature=youtu.behttps://www.youtube.com/watch?v=m10hN-DtxLo&feature=youtu.be Credit: Gurban Mammadov Credit: Gurban Mammadov Credit: Gurban Mammadov http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2019/02/WhatsApp-Video-2019-02-25-at-00.03.46.mp4 Credit: Gurban Mammadov

  • Chronik eines Massenmordes mit Ansage – die Lehren aus Chodschali

    Zarduscht Alizade erinnert sich in seinem Buch „das Ende der zweiten Republik“ (2006) daran, dass am 25. Februar 1992 morgens der Präsident Aserbaidschans A. Mutalibov seinen Bruder Araz Alizade beauftragte, mit Boris Jelzin zu verhandeln. Bereits am selben Tag, um 18.00 uhr, traf sich Araz mit dem Präsidenten der Russischen Föderation in Moskau. Jelzin hörte ihm mürrisch zu, rief dann den Verteidigungsminister, Marschall Schaposchnikov, an und fragte ihn, ob es wahr sei, dass die russischen Soldaten gemeinsam mit armenischen Guerilla-Kämpfern die aserbaidschanischen Dörfer in Karabach Brandschatzten und die Zivilisten töten würden? Schaposchnikov antwortete, das alles sei Lüge und Verleumdung. Dann bat ihn Araz diese Angaben beim Vorsitzenden des KGB Barannikov…

  • Chodschali-Literaturpreis

    Sie sind herzlich dazu eingeladen, Ihre Kurzgeschichte für die Erstverleihung des Chodschali-Literaturpreises einzureichen. Wie den meisten von Ihnen bewusst sein wird, war das Massaker von Chodschali vom 25. bis 26. Februar 1992 die schlimmste Einzeltragödie des armenisch-aserbaidschanischen Konfliktes um Berg-Karabach und forderte das Leben von 613 Zivilisten. Zum 25-jährigen Gedenken dieser Tragödie initiiert die „Justice for Khojaly“-Kampagne unter der Schirmherrschaft der The European Azerbaijan Society (TEAS) diesen Wettbewerb des kreativen Schreibens. Das Ziel dieses Preises ist es, das Bewusstsein für dieses schrecklichen Ereignis zu schärfen und eine friedliche Lösung der Besetzung Berg-Karabachs anzustoßen, die schließlich in einer Rückgabe sämtlichen besetzten Territoriums resultiert. Die Geschichten dürfen eine Länge von bis zu…

  • Appell An Bundestagsabgeordnete: Historische Gerechtigkeit wiederherstellen!

    Sehr geehrte Damen und Herren,   in der Resolution „Erinnerung und Gedenken an den Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten in den Jahren 1915 und 1916″ setzt sich der Deutsche Bundestag mit den Ereignissen vor 101 Jahren im Osmanischen Reich auseinander. Wir würden uns freuen, wenn sich der Bundestag alle historischen Fälle, vor allem wenn sich um menschliches Leid handelt, gleichermaßen ernst nehmen und die Geschichte nicht selektiv angehen würde.   Einer der größten Tragödien, die ebenso im Chaos des Ersten Weltkrieges ereigneten, war Massaker der Aserbaidschaner im März-April 1918, indem hunderttausende Frauen, Kinder und Männer durch die armenischen Verbände mit Brutalität ermordet wurden. Die Opfer waren neben…

  • Fotoausstelltung und Vortrag anlässlich des Völkermordes von Chodschali

    Azerbaijan Student Network e.V., DiTIiB-Sehitlik Moschee e.V., Koordinationszetrum für Aserbaidschaner in Deutschland e.V. und Aserbaidschanisches Haus e.V. laden Sie ein zur Fotoausstelltung und zum Vortrag anlässlich  des Völkermordes von Chodschali am 24. Februar 2016 um 18:00 Uhr Kulturzentrum der DITIB-Sehitlik Moschee Columbiadamm 128, 10965 Berlin, Deutschlad In der Nacht vom 25. zum 26. Februar 1992 griffen armenische Streitkräfte mit Teilnahm der  russischen  Division  #366  die  Stadt  Chodschali in  der  Bergkarabach Region  an.  In  diesem Völkermord und Kriegsverbrechen wurden 613 Menschen ermorde, darunter: 63 Kinder 106 Frauen 70 Ältere 8  Familien wurden vollständig ausgelöscht 25 Kinder haben beide Elter verloren 130 Kinder haben einen Elternteil verloren 487 Bewohner der Stadt erlitten schwere Behinderungen 1275 wurden als Geiseln verschleppt 150 sind bis heute spurlos verschwunden. Programm   18:00      Begrüßung                 Dr. Rizvan Nabiyev Botschaftsrat für Politische Angelegenheiten und Öffentlichkeitsarbeit Botschaft der Republik Aserbaidschan in Deutschland      Ender Çetin Vortsitzender der DiTiB-Şehitlik Moschee 18:20     Einführungsvotrag                    Dr. Rufat Sattarov Unabhängiger Islamforscher und Turkologe «Symbolismus im postsowjetischen Aserbaidschan am Beispiel von der Tragödie von Chodschali» 19:00   Eröffnung der Fotoausstellung

  • Massaker von Chodschali – Flashmob in Hamburg

    Am 28. Februar 2015 fand in Hamburg ein Flashmob anlässlich der Tragödie von Chodschali statt. Unter dem Motto #RememberKhojaly wurde in der Hamburger Innenstadt an der Gabelung der Spitalerstraße / Lilienstraße ein pantomimisches Tanztheater vorgeführt. Die Veranstaltung wurde von Azerbaijan Student Network organisiert. Die Vorbereitung dieser Veranstaltung dauerte mehr als einen Monat. Die Vorführung war für mich besonders wichtig, da sie schreckliche Ereignisse innerhalb meines Landes thematisierte und ich, zusammen mit Philipp Maier und Vasif Huseynov, gleichzeitig im Organisationskomitee war. Dadurch erhielt ich auch mehr Verantwortung. Unsere Veranstaltung sollte sich in zwei größere Teile an zwei aufeinanderfolgenden Tagen teilen: Der erste Tag umfasste die Vorbereitung, Präsentationen und das Kennenlernen. Am zweiten Tag…