• Massaker von Chodschali – Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    https://youtu.be/xwgp-8mEJ1oDas Massaker von Chodschali gilt als eines der größten Gräueltaten gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert. In der Nacht von 25. auf 26. Februar 1992 stürmten armenische Einheiten mit Hilfe des 366. motorisierten russischen Schützenregiments die Stadt Chodschali in Bergkarabach und ermordeten in nur einer einzigen Nacht 613  aserbaidschanische Zivilisten. Unter den Getöteten befanden sich 106 Frauen und 63 Kinder.  Es war kein gewöhnliches Massaker, sondern ein Akt des Genozids. Gefolgt von ihrem tiefsitzenden Hass auf Aserbaidschaner verfolgte die armenische Seite ein klares Ziel, die gesamte Stadt von der Landkarte zu tilgen. Die unschuldigen Bewohner von Chodschali wurden auf kaum vorstellbare Art und Weise massakriert.  Die russische Menschenrechtsorganisation “Memorial” berichtete von mehreren Dutzend Ermordeten, die entweder skalpiert oder denen die…

  • Das Massaker von Chodschali

    TAZ (Tageszeitung Berlin) 7.03.1993 : „….Die Totenhallen der Moschee von Agdam sind letzte Stätte für die Opfer der Barbarei. Von Kugeln zerfetzte Kinder, Menschen deren Augen nach dem Tod ausgestochen wurden, Frauenleichen, deren erfrorene Finger nachträglich abgeschnitten wurden, um Ringe zu plündern- Hocali ist ein Synonym für Barbarei…“

  • Chronik eines Massenmordes mit Ansage – die Lehren aus Chodschali

    Zarduscht Alizade erinnert sich in seinem Buch „das Ende der zweiten Republik“ (2006) daran, dass am 25. Februar 1992 morgens der Präsident Aserbaidschans A. Mutalibov seinen Bruder Araz Alizade beauftragte, mit Boris Jelzin zu verhandeln. Bereits am selben Tag, um 18.00 uhr, traf sich Araz mit dem Präsidenten der Russischen Föderation in Moskau. Jelzin hörte ihm mürrisch zu, rief dann den Verteidigungsminister, Marschall Schaposchnikov, an und fragte ihn, ob es wahr sei, dass die russischen Soldaten gemeinsam mit armenischen Guerilla-Kämpfern die aserbaidschanischen Dörfer in Karabach Brandschatzten und die Zivilisten töten würden? Schaposchnikov antwortete, das alles sei Lüge und Verleumdung. Dann bat ihn Araz diese Angaben beim Vorsitzenden des KGB Barannikov…

  • Die Tragödie vom März 1918 in Baku

    Vorgeschichte Die russische Eroberung des südlichen Kaukasus am Anfang des XIX. Jahrhunderts sollte die Entwicklung dieser Region und ihr Bevölkerung entscheidend prägen. Nach siegreichen Kriegen gegen das Osmanische Reich und den Iran konnte sich das Zarenreich im Kaukasus behaupten. Die zaristische Herrschaft hatte ganz andere Natur als die Herrschaft der großen Imperien, die das Kaukasus früher erobert haben, wie z.B. das Osmanische Reich oder der Iran. Die Präsenz dieser großen Imperien im Kaukasus beschränkte sich auf die Erhebung der Steuer, Aufrechterhaltung der Ordnung in großen Städten und Schutz vor den Angriffen aus dem Ausland. Sonst waren die lokalen Bevölkerung und die lokalen Herrscher sich selbst überlassen. Der ethnische Faktor spielte…

  • Massaker von Chodschali – Flashmob in Hamburg

    Am 28. Februar 2015 fand in Hamburg ein Flashmob anlässlich der Tragödie von Chodschali statt. Unter dem Motto #RememberKhojaly wurde in der Hamburger Innenstadt an der Gabelung der Spitalerstraße / Lilienstraße ein pantomimisches Tanztheater vorgeführt. Die Veranstaltung wurde von Azerbaijan Student Network organisiert. Die Vorbereitung dieser Veranstaltung dauerte mehr als einen Monat. Die Vorführung war für mich besonders wichtig, da sie schreckliche Ereignisse innerhalb meines Landes thematisierte und ich, zusammen mit Philipp Maier und Vasif Huseynov, gleichzeitig im Organisationskomitee war. Dadurch erhielt ich auch mehr Verantwortung. Unsere Veranstaltung sollte sich in zwei größere Teile an zwei aufeinanderfolgenden Tagen teilen: Der erste Tag umfasste die Vorbereitung, Präsentationen und das Kennenlernen. Am zweiten Tag…