• Russisches Dorf Ivanovka in Aserbaidschan – Bilder mit Beschreibung

    Dieser Beitrag  soll den Lesern ermöglichen, eine erste Übersicht über das russische Dorf Ivanovka in Aserbaidschans zu erlangen. <h4>1.</h4> <figure> <img width="700" height="467" src="http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/1.-700x467.jpg" alt="" srcset="http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/1.-700x467.jpg 700w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/1.-300x200.jpg 300w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/1.-768x512.jpg 768w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/1.-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <figcaption>Das Dorf Ivanovka - Im heutigen Aserbaidschan befindet sich ein russisches Dorf Ivanovka, wo ca. 1500 Molokanen(Russen)leben. Das seit 1840 bestehende Dorf Ivanovka wurde von Ivan Peršin, auch Namensgeber, gegründet. Der Name des Dorfes wurde dennoch offiziell im 1847 eingetragen.</figcaption> </figure> <h4>2. </h4> <figure> <img width="700" height="467" src="http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/3-700x467.jpg" alt="" srcset="http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/3-700x467.jpg 700w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/3-300x200.jpg 300w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/3-768x512.jpg 768w, http://www.masimovasif.net/wp-content/uploads/2020/02/3-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /> <figcaption>Molokanen im Gebetshaus (Ivanovka) – Die religiöse Bewegung der Molokanen…

  • Molokans

    Molokanen: Geschichte und Gegenwart

    Asif Masimov Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin Dieser Beitrag erschien auch in der IRS-Zeitrschrift Nr. 15  Herbst-Winter 2019  In der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts war die Kaukasusregion durch die Umsiedlungspolitik des zaristischen Russlands geprägt. In diesem Zeitraum wurden vie­le Völker sowohl aus der naheliegenden Region als auch dem tiefsten Europa ange­siedelt. Unter diesen angesiedelten Völkern befanden sich auch die Molokanen, wel­che wegen ihrer religiösen Anschauung vom zaristischen Russland vertrieben wur­den. Eine neue Heimat fanden die Anhänger des Molokanentums im Kaukasus im heutigen Aserbaidschan, in Armenien und Georgien. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich selbst aus einem in Aserbaidschan von Molokanen bevölkerten Dorf (Ivanovka) stamme, aber nicht zu dieser religiösen Strömung…

  • Ивановка Азербайджан © masimovasif.net

    Ein russisches Dorf in Aserbaidschan

    Das Dorf Ivanovka ist das einzige große Dorf in Aserbaidschan, wo die Molokanen geblieben sind. Die Bevölkerung des Dorfes liegt über 4000, darunter zwei- bis dreitausend Molokanen (Diese Zahl ist aber nur geschätzt, denn unter den ansässigen Molokanen gibt es viele, die zu den Baptisten und Orthodoxen konvertierten). Die Enstehung des Dorfes begann bereits im Jahre 1834. 1847 wurde das Dorf Iva­novka von Ivan Perschin gegründet. Im Jahre 1887 öffnete die erste öffentliche Schu­le. Die Entstehung der Sowjetunion und Anschließung Aserbaidschans bedeutete für die Molokanen auch eine grundlegende Veränderung in der Form der Landwirtschaft, so wurde 1932 die kollektive Landwirtschaft (Kolchos) in Ivanovka implementiert. Die kollektive Landwirtschaft in Ivanovka unter der Führung…

  • Ein kurzer Überblick über die Geschichte von Duchoborzen und deren Verbannung nach Transkaukasien

    Asif Masimov Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin</p> <p style="text-align: justify;"><strong>Geschichte: Entstehung des Duchoborzentums und Begriffserklärung</strong></p> Bei der Untersuchung der Entstehung der Duchoborzen spielt die Arbeit von M.O. Novitskij[1] und W.D. Bontč-Brujewitč eine relevante Rolle. Ein großes Problem bei der Untersuchung der Geschichte der Duchoborzen ist das Fehlen schriftlicher Zeugnisse dieser Sektengruppe, denn sie haben keine Tagebücher oder ähnliches geführt.[2] Die Lehre der Duchoborzen besteht aus den drei spirituellen Anfängen: Gedächtnis, Vernunft und Wille, also, die Dreifaltigkeit: Gottvater – Gedächtnis, Sohn Gottes – Vernunft und Heiliger Geist – Wille.[3] Manchmal werden die Duchoborzen auch als Ikonoborzen (Ikonenkämpfer) bezeichnet, da sie von Anfang an die Ikonen als religiöses Attribut nicht akzeptiert…

  • Ivanovka in Aserbaidschan – FOTOS

    Die Entstehung der Sowjetunion und Anschließung Aserbaidschans bedeutete für die Molokanen auch eine grundlegende Veränderung in der Form der Landwirtschaft, so wurde 1932 die kollektive Landwirtschaft (Kolchos) in Ivanovka implementiert. Die kollektive Landwirtschaft in Ivanovka unter der Führung Nikolaj Vasiljevitsch Nikitin war in der ganzen Sowjetunion bekannt und wurde auch als „Kolchos Millionär“ be­zeichnet. Nikolaj Nikitin, der Vorsitzende der kollektiven Landwirtschaft von Ivanovka, war gleichzeitig Abgeordneter des Obersten Sowjet der Aserbaidschanischen SSR und wurde im Jahre 1971 mit der Auszeichnung „Held der sozialistischen Arbeit“ ge­ehrt. Nikitin verstarb 1994, als Aserbaidschan bereits unabhängig geworden war und Kolchos trotzdem weiter funktionierte. Heutzutage  herrscht in Ivanovka eine be­scheidene Landwirtschaft vor, die ansässige Produktion…

  • Ville Haapasalo in İvanovka

        Ville Haapasalo trifft im reichsten Land des Kaukasus ein, in Aserbaidschan. Seine Reise beginnt in Baku, der Hauptstadt des Landes und größten Hafenstadt am Kaspischen Meer. Der Wohlstand des Landes ist offenkundig. Riesige Offshore-Erdölfelder sowie beachtliche Erdgasvorkommen haben Aserbaidschan einen Geldsegen beschert, der in die weitere Entwicklung des Landes investiert wird. In der aserbaidschanischen Hauptstadt kostet Ville Haapasalo zunächst eine traditionelle Suppe, die zwölf Stunden lang in Wasser gegarte Kalbsfüße enthält und völlig ungewürzt ist. Diese Suppe schmeckt nur wenigen Ausländern und Ville Haapasalo bildet keine Ausnahme. Während sie die Suppe essen, berichten die Männer von der im Land weit verbreiteten Korruption. Am folgenden Morgen setzt Ville Haapasalo…

  • Ivanovka: Eine Reise mit der Zeitmaschine

    Foto: Euronews Ivanovka. Ein idyllisches russisch anmutendes Dorf mitten in Aserbaidschan. Die ersten Häuser wurden 1834 gebaut. Familien molokanischer Gläubigen ließen sich hier nieder, als sie aus Russland vertrieben wurden. Der Grund: Die Molokanen hatten sich von der Russisch-Orthodoxen Kirche losgesagt. Das Dorf Ivanovka ist berühmt in Aserbaidschan. Die Einheimischen sprechen Aserbaidschanisch, doch ihre Muttersprache ist Russisch. Jedes Kind kennt die Geschichte ihrer Urahnen: Katharina die Große verjagte die Molokanen aus Russland. Und nach langen Jahren des Umherziehens ließen sie sich schließlich in Ivankovka nieder. Der 86-jährige Matvei Ermolov erklärt, “sie wollten keine Ikonen anerkennen, sondern direkt zu Gott beten. Katharina ordnete an, die Molokanen aus Russland zu vertreiben. Sie…

  • Ivanovka Gästehaus

    Ivanovka ist ein idyllisches russisch anmutendes Dorf mitten in Aserbaidschan. Die ersten Häuser wurden 1834 gebaut. Familien molokanischer Gläubigen ließen sich hier nieder, als sie aus Russland vertrieben wurden. Der Grund: Die Molokanen hatten sich von der Russisch-Orthodoxen Kirche losgesagt. Das Dorf Ivanovka ist das einzige große Dorf in Aserbaidschan, wo die Molokanen geblieben sind. Die Bevölkerung des Dorfes liegt über 4000, darunter zwei- bis dreitausend Molokanen.  Ivanovka Guest House Lage Ivanovka Guest House befindet sich im Dorf Ivanovka in der Nähe von Ismayilli Bezirk. Darüber hinaus sind Gabala und Lahic naheliegend zu diesem Dorf. Ausstattung Ivanovka Guest House stellt Ihnen Folgendes zur Verfügung: ein kleiner Garten, Parkplätze, WLAN,  die Möglichkeit…