IPS-2014

Während des IPS-Programms habe ich sehr nützliche Erfahrungen gesammelt. Ich habe sehr gute Beziehungen zu Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Balkanstaaten, dem postsowjetischen Raum und Israel geknüpft, obwohl es auch einige Kontroversen unter den IPS-lern gab. Ich habe durch dieses Programm nicht nur etwas über die Arbeit im Bundestag gelernt, sondern auch über den Umgang mit Menschen aus verschiedenen Ländern. Innerhalb des Programms habe ich meine theoretischen Kenntnisse in Bezug auf Teamarbeit praktisch überprüft. Ich habe einige Initiativen ergriffen und versucht einige Veranstaltungen zu organisieren.

Wegen der Krim-Krise wollten einige IPS-ler eine Demonstration gegen die russische Machtpolitik durchführen. Wir wurden von einigen Kolleginnen und Kollegen, aber auch von außen, dafür fälschlicherweise kritisiert, dass diese Demonstration gegen das russische Volk gerichtet sei und wir mit ukrainischen Nationalisten zusammenarbeiten würden, obwohl selbst einer unserer russischen Kollegen, Dmitri Androssov, uns dabei unterstützte. Wir haben uns darauf hin entschieden, die Demonstration abzusagen, auch um dem Ruf des IPS nicht zu schaden.

Wir haben uns dann später entschieden ein Forum zu den Konflikten im postsowjetischen Raum im Rahmen des IPS-Programms zu organisieren, um Missverständnis aufzuheben. Ich musste wieder ein Treffen für IPS-ler organisieren. Der Dialog wurde von IPS-lern von Aserbaidschan und Georgien organisiert, wobei Stipendiaten aus Armenien, Moldau und Russland als Referenten eingeladen wurden. Trotzt vieler Bitten haben unsere armenischen Kolleginnen, Nare Matevosyan und Tamara Manoukian, leider nicht daran teilgenommen. Vladimir Bezubtsev aus Russland nahm hingegen an diesem Dialog teil. Es wurden vier verschiedene Vorträge gehalten und später fand eine Diskussions- und Fragerunde statt. Während der Diskussion hatten wir die Möglichkeit Meinungen auszutauschen. Viele Gäste und alle Referenten sind mit dieser Veranstaltung sehr zufrieden gewesen.

Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem IPS gewesen. Ich habe meine Kenntnisse übers das politische Geschehen in Deutschland vertieft, an vielen Veranstaltungen teilgenommen und viele neue Freunde gewonnen.

IPS-ler aus Aserbaidschan Asif Masimov (links), Zamin Azizov, Samir Hasanov

An dieser Stelle möchte ich mich bei dem IPS-Verwaltungsreferat für die gute Betreuung und die Unterstützung bedanken. Darüber hinaus richtet sich mein Dank an das Büro Katrin Kunert. Das war die schönste Zeit meines Aufenthalts in Deutschland

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